Faszinierende Welt ? – Teil 1

by Kathleen

Bereits seit etwa 4,6 Milliarden Jahre ist die Erde Schauplatz spektakulĂ€rer Ereignisse und nur die wenigstens Menschen hatten bisher die Chance sie mit eigenen Augen vom Weltraum aus zu betrachten. Trotz dessen, dass der Mensch unbedeutend klein zu unserem Heimatplaneten mit einem Durchmesser von ca. 12.700 Kilometern ist, hat dessen Handeln und zu eigen machen der geografischen Gegebenheiten und Rohstoffe starken Einfluss auf das gesamte „System“ Erde.

Doch in diesem Beitrag möchten wir nicht die Probleme eingehen – puh ?.
Wir möchten einige seltsame, und fĂŒr Dich hoffentlich neue Fakten, rund um die Erde mit Dir teilen.

Luftverkehr

Wusstest Du schon, dass die grĂ¶ĂŸte SĂ€ugetierwanderung am Himmel stattfindet? Sicherlich hast Du schon Mal eine Dokumentation gesehen, wie Gnus zwischen Kenia und Tansania umherziehen. Bereits diese zĂ€hlen etwa 1,3 Millionen Tiere.
Richtig wild, wird es allerdings auf dem Weg von der Demokratischen Republik Kongo und Sambia. Mehr als 10 Millionen von Flughunden fliegen jÀhrlich diese Strecke ab. ?

Das grĂ¶ĂŸte Lebewesen

An welches Lebewesen denkst Du, wenn Du an das grĂ¶ĂŸte der Erde denkst? ?? ?? Beides ist leider falsch, denn es ist ein Pilz. Ein Honigpilz im US-Bundesstaat Oregon erstreckte sich auf einer FlĂ€che von etwa 809 Hektar und musste tausende Jahre als sein. Der grĂ¶ĂŸte Teil von Pilzen befindet sich nicht auf der ErdoberflĂ€che, sondern ist ein feines Gewebenetz, was sich im verborgenen, unterirdisch erstreckt.

Ebenso wird von einem dunklen Hallimasch berichtet der das grĂ¶ĂŸte Lebewesen der Erde ist. Der Hallimasch lebt in einem Nationalpark in Oregon, USA. Er bedeckt eine FlĂ€che, die so groß ist wie ca. 560’000 nebeneinander stehende Elefanten und wiegt schĂ€tzungsweise so viel wie 900 kleinere Autos. Forscher schĂ€tzen das Alter des Giganten auf 2400 Jahre.
Auch in der Schweiz lebt ein riesiges Exemplar des dunklen Hallimasches. Fast 50 Fußballfelder groß und schon ĂŒber 1000 Jahre alt ist der Hallimasch im Nationalpark im GraubĂŒnden.

Der Hallimasch ernĂ€hrt sich von den NĂ€hrstoffen im Totholz. Dank der Zersetzung der alten BĂ€ume, die der Pilz vorantreibt, können jĂŒngere Pflanzen wieder wachsen. Er ist also ein wichtiger Teil des Ökosystems Wald. Da einige Hallimasch-Arten in der Lage sind, auch lebendige BĂ€ume zu Fall zu bringen, ist der Hallimasch unter den Förstern jedoch ein gefĂŒrchteter SchĂ€dling. Mit seinen PilzfĂ€den dringt er in die Wurzeln der BĂ€ume ein und entzieht ihnen jegliche NĂ€hrstoffe.

Wenn unter der Rinde eines Baumes ein grĂŒnliches Licht hervordringt, ist es möglicherweise ein Hallimasch, der sich da eingenistet hat. Wenn Temperatur und Feuchtigkeit stimmen, kann er den natĂŒrlichen Leuchtstoff Luciferinen abbauen. Wissenschaftler konnten bis heute nicht sicher erklĂ€ren, warum Pilze leuchten. Die Menschen haben sich diese Eigenschaft jedoch bereits zu Nutzen gemacht. Ende des 19. Jahrhunderts wurden von Hallimasch ĂŒberwachsene KorkstĂŒcke in den ersten Kriegs-U-Booten als Beleuchtung fĂŒr MessgerĂ€te und Uhren verwendet.

Und dann gibt es Pando. Pando ist ein Zitterpappelwald und der schwerste Organismus, den es gibt! Denn die 47.000 BĂ€ume, erstrecken sich ĂŒber 43 Hektar, wiegen 6000 Tonne und sind alle nur ein Baum ?. Denn alle 47.000 Zitterpappel in Pando sind komplett genetisch identisch.
Wie geht das? Weil BĂ€ume ungern alleine stehen, sondern lieber in einem Wald mit Artgenossen, vermehren sich Zitterpappeln unter anderem ĂŒber ihre Wurzeln. Aus denen heraus wachsen neue Sprösslinge und so klonen sie sich quasi selbst.
Genau das ist in Pando in den letzen ca. 80.000 Jahren passiert. Derzeit ist aber auch dieser einzigartige Organismus bedroht wie noch nie durch die aktuellen DĂŒrren, die die ErderwĂ€rmung mit sich bringt.

Weitere Fakten zu Plano u.a. unter Wikipedia

Das grĂ¶ĂŸte Tiere

Photo by Elianne Dipp on Pexels.com

Das grĂ¶ĂŸte Tier, was tatsĂ€chlich jemals auf der Erde gelebt hat, ist tatsĂ€chlich kein Dinosaurier und auch kein urzeitlicher Riesenhai. Es ist tatsĂ€chlich der heute lebende Blauwal! Kein Tier war jemals grĂ¶ĂŸer als dieses sanfte Riese. Der Blauwal kann bis zu 30 Meter lang und 180 Tonnen schwer werden. Zudem sind Sie SĂ€ugetiere, ein Vorfahre des Blauwals namens Pakicetus lebte an Land und war knapp 2 Meter groß. Irgendwann wanderte diese Spezies wieder ins Wasser und dort wuchs sie zu der heutigen, monströsen GrĂ¶ĂŸe heran!

Weiterer hin interessant wĂ€re das Tier mit den grĂ¶ĂŸten Augen. Der Koloss-Kalmar hat die grĂ¶ĂŸten Augen im Tierreich. Sie haben einen Durchmesser von bis zu 27 Zentimeter – und sind damit grĂ¶ĂŸer als FußbĂ€lle. Mit diesen riesigen Augen können Koloss-Kalmare auch noch in Meerestiefen von ĂŒber 1.000 Meter auf Beutejagd gehen.

Ebenso faszinierend wĂ€re der Vogel mit der grĂ¶ĂŸten Spannweite. Der Wanderalbatros kann ĂŒber drei Meter breit werden – gemessen von FlĂŒgelspitze zu FlĂŒgelspitze. Geht es nach der FlĂŒgelspannweite, ist er damit der grĂ¶ĂŸte lebende Vogel der Welt. Wanderalbatrosse leben und brĂŒten auf den sĂŒdantarktischen Inseln. Zu finden sind sie aber meistens in luftigen Höhen, wie ihr Name bereits verrĂ€t. Sie landen nur zum Fressen und BrĂŒten.

Weitere gigantische Tiere die sich lohnen hier einmal aufzuzÀhlen:

GrĂ¶ĂŸter Fisch: Megalodon (18 Meter, 60 Tonnen)
GrĂ¶ĂŸtes Reptil: Patagotitan mayorum (37 Meter)
GrĂ¶ĂŸtes Amphibium: Prionosuchus (9 Meter)
GrĂ¶ĂŸter Vogel: Pachystruthio dmanisensis (GrĂ¶ĂŸe, 3,5 Meter); Vorompatra (Gewicht, 732 kg)
GrĂ¶ĂŸtes Insekt: Meganeuropsis permiana (FlĂŒgelspannweite 71 cm)
GrĂ¶ĂŸter Skorpion (Spinnentiere): Pulmonoscorpius kirktonensis (70 cm)
GrĂ¶ĂŸter TausendĂŒĂŸer: Arthropleura (2,5 Meter)
GrĂ¶ĂŸte Schnecke (Weichtiere): Aplysia vaccaria (99 cm)
GrĂ¶ĂŸte lebende Struktur: Great Barrier Reef (347.800 kmÂČ)

NatĂŒrlicher Schatz

In einer Höhle in Mexiko, etwa 300 Meter unter der Erde befinden sich die grĂ¶ĂŸten bekannten, natĂŒrlichen Kristalle. Einige dieser Riesenkristalle sind ĂŒber 9 Meter lang! Ebenso erstaunlich ist, dass die Höhle erst 2000 entdeckt wurde. Bei Bergbauarbeiten in einer Silbermine wurde versehentlich eine Höhlenwand durchbrochen und offenbarte diesen Schatz. ?

Unterirdischer Wasserfall


Die SĂŒdwestkĂŒste von Mauritius bietet von oben einen ganz besonderen Anblick. Die Meeresströmung sorgt dafĂŒr, dass Sand und Schlick mitgezogen werden und bilden ein lang gezogenes Muster auf dem Meeresgrund. Daher erscheint es so, als gĂ€be es unter Wasser einen Wasserfall. Ein toller Anblick, den Du auch ĂŒber Google Earth von Zuhause aus entdecken kannst.


Ein kochender Fluss


Im peruanischen Amazonasgebiet gibt es einen Fluss, dessen Temperatur knapp unter dem Siedepunkt ist. Genau genommen kocht das Wasser nicht, aber es reicht damit Tiere, die versehentlich in ihn hinein fallen, bei lebendigem Leib gekocht werden. Ziemlich fies das ganze. â˜čStarke geothermische AktivitĂ€ten sind der Grund fĂŒr dessen außergewöhnlich hohe Temperatur.

Über mehr als sechs Kilometer LĂ€nge ist sein Wasser durchschnittlich 86 Grad Celsius heiß, an manchen Stellen kocht es sogar. Tiere, die hineinfallen oder ihn durchqueren wollen, sterben meist und werden gesotten.

Geothermale Quellen oder grĂ¶ĂŸere GewĂ€sser sind keine Seltenheit. Allerdings kommen sie in dieser GrĂ¶ĂŸe meist im Umfeld von aktiven oder ruhenden Vulkanen vor. Das ist hier aber nicht der Fall. Auch die Kraft der Sonne reicht aber nicht aus, um das GewĂ€sser so stark aufzuheizen. Geochemische Analysen durch Ruzo belegen zudem, dass das Wasser im Fluss aus RegenfĂ€llen stammt und kein kristallines Wasser aus dem Erdmantel oder tieferen Lagen der Erdkruste enthĂ€lt. Wo die NiederschlĂ€ge niedergingen, ist allerdings noch unklar.
Das Regenwasser versickert in der Tiefe, wo sie geothermisch aufheizen, bevor sie im Tiefland wieder zutage treten. Sollte sich diese Theorie bestÀtigen, so existiert hier ein gigantisches hydrologisches System, das auch unterirdisch die Anden mit dem Amazonasbecken verbindet.
Trotz seiner extremen Bedingungen beherbergt der Shanay-timpishka zudem einzigartiges Leben, wie Ruzo ebenfalls entdeckt hat: einige Archeenarten, die zu den sogenannten Extremophilen zÀhlen und bislang nur hier nachgewiesen wurden.

Quelle: Spektrum



Quelle: https://www.nationalgeographic.de/wissenschaft/10-seltsame-fakten-ueber-die-erde-die-ihr-vermutlich-noch-nicht-kennt

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1 comment

Twicsy 1. Juli 2022 - 10:40

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